Familienkasse Bonn teilt mit

Neue Öffnungszeiten:

Die Familienkasse Bonn der Bundesagentur für Arbeit hat ab 1. August 2007 neue Öffnungszeiten. Sie ist offen für Besucher und Besucherinnen montags, dienstags und freitags von 07:30 bis 12:30 Uhr sowie donnerstags von 07:30 bis 18:00 Uhr. Mittwochs hat die Familienkasse keinen Publikumsverkehr.

Während der Öffnungszeiten können Unterlagen zum Kindergeld oder Kinderzuschlag in der Villemombler Straße 101 in 53123 Bonn-Duisdorf abgegeben werden.

Wer noch Antragsvordrucke braucht: Alle gängigen Vordrucke erhalten Interessierte unter www.familienkasse.de im Internet oder unter der Telefonnummer: 01801/546337.

Die Familienkasse weist darauf hin, dass alle Unterlagen auch per Post an sie geschickt werden können.

Kommentare

  • Kommentiert:12.08.2007
  • Autor:Anonymous

Osman Özyurt Hennef, den 13.08.2007
Bonnerstr. 25 a
53773 Hennef

Familienkasse Bonn
Villemomblerstr.101
53123 Bonn-Duisdorf

KG. Nr.: 323/ 902099

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit monaten warte ich auf Nachzahlung bzw. voller Auszahlung für meiner Sohn
Engin Anil Özyurt. Da ich längere seit Arbeitslos bin, bitte ich Sie die Sache schnell wie möglich zu bearbeiten.

Für die kurzfristige Erledigung danke ich Ihnen im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Osman Özyurt

  • Kommentiert:12.08.2007
  • Autor:Bonn

Sehr geehrter Herr Özyurt, bitte wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen direkt an die Familienkasse der Stadt Bonn. Wir können Ihnen leider nicht helfen, obwohl, eventuell beschleunigt Ihr Beitrag ja die Bearbeitung. Viel Erfolg.

  • Kommentiert:12.10.2009
  • Autor:Manuela Mazzola

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Fall von Herrn Özyurt scheint kein Einzelfall zu sein.
Ich habe bereits am 02.06.09 den Antrag für den Kinderzuschlag eingereicht und auch alle weiteren geforderten Formulare nachgesendet. Nun haben wir den
12.10.09 ! Seit Juli ist nichts mehr geschehen.
Am Telefon wird man nur vertröstet, aber ich habe weder einen Bescheid,noch Geld.

Seit 2007 scheint sich da ja nicht viel geändert zu haben…..!

Mit freundlichem Gruß

Manuela Mazzola

  • Kommentiert:18.11.2009
  • Autor:Brigitte Sieg

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch ich kann die Situation von Frau Mazzola nur bestätigen. Trotz mehrfacher fester Zusagen am Telefon, dass die Zahlung spätestens nach 6 Wochen, dann wiederum spätestens nach 8 Wochen, dann spätestens nach 10 Wochen erfolgt, wurde sich nie an die Termine gehalten. In der vergangenen Woche hieß es dann, ich habe die Zahlung am 19.11.09 auf dem Konto. Nach heutiger Rückfrage (18.11.2009) ist der Antrag inzwischen zumindest bearbeitet, das Geld geht am 20.11.09 raus, d.h. ein weiteres Wochenende ohne Geld.

Es erfolgen nun 3 Monatszahlungen. In meinen Augen eine Unverfrorenheit. Ich bin allein erziehend mit 4 Kindern, 2 Kinder haben bisher trotz der Witterung keine Winterjacke, ein Kind keine warmen Schuhe, Strom, Gas und Wasser konnte ich diesen Monat noch nicht zahlen … wer erstattet mir die Zinsen, die Mahngebühren, die Kosten für Medikamente, weil die Kinder erkranken? Danach fragt niemand.

Ich war praktisch mein ganzes Leben lang berufstätig und habe meinen Anteil an Beiträgen geleistet. Jetzt möchte ich meine Ansprüche geltend machen und muss ständig hinter her telefonieren, an Zusagen wird sich nicht gehalten. Was soll ich davon halten? Von mir wird auch erwartet, dass ich Zusagen einhalte. Wenn ich gegenüber einer Behörde in Verzug gerate, wird mir sehr schnell mit rechtlichen Folgen gedroht.

Es wurde immer wieder betont, dass es zuviele zu bearbeitende Anträge gibt und zu wenig Mitarbeiter. Man könnte ja die Arbeitslosenquote ein wenig senken, indem man Leute einstellt zur Bearbeitung von Anträgen. Somit macht man die Betroffenen glücklich und einige Arbeitslose ebenfalls.

Aber so wie ich das sehe, wird es wohl weiter gehen wie bisher. Auch in 2010, 2011 und den folgenden Jahren wird es Briefe wie diese hier in diesem Forum geben.

Mit freundlichem Gruß
Brigitte Sieg

  • Kommentiert:05.12.2009
  • Autor:Kuhlmann

Wenn es dieses mal nicht klappen sollte das meine Tochter( Auszubildende) ihr Kindergeld bekommt , übergebe ich die Sache einem Anwalt . Ich bin es leid . Wir haben seid November 2008 keins bekommen . Das ist eine Frechheit !!!

  • Kommentiert:18.02.2010
  • Autor:Liebelle

Alle Beiträge hier, bezüglich der Kindergeldkasse Bonn, kann ich nur bestätigen.Hinzufügen möchte ich noch meinen eigenen Fall:
Unsere älteste Tochter ist mit 18, aus beruflich bedingten Gründen, ausgezogen. Ich habe alle nötigen Informationen, diesebzüglich, der Kindergeldkasse mitgetteilt. Da der Kindesvater nun, bedingt durch Unterhaltszahlungen, der Kindergeldberechtigte war, wurden meine drei Kinder nun nicht mehr unter einer Kindergeldnr. geführt, sondern die älteste Tochter bekam eine eigenen Kindergeldnr. Und damit fing das Desaster an. Alle Unterlagen, was meine älteste Tochter betraf, und die von der Kindergeldkasse schriftlich angefordert wurden, habe ich auch brav per Einschreiben mit Rückschein (das ist bei dem Club ganz wichtig) nach Bonn geschickt. Angeblich kam aber dort, trotz Rückschein, nichts an!!! Das ging sogar soweit, dass wir irgendwann Post vom Hauptzollamt bekamen. Man wollte bei meinem jetzigen Mann eine Lohnpfändung durchführen.Ich bin fast vom Glauben gefallen. Der nette Herr vom Hauptzollamt sagte mir dann, ich solle alle geforderten Unterlagen lieber persönlich nach Bonn bringen, denn wenn es hart auf hart käme, würde man mir eventuell von der Kindergeldkasse unterstellen, ich hätte leere Briefumschläge dort hingeschickt. Also bin ich mal eben 50 km bis nach Bonn in die Villemombler Str. um dort zum x-ten mal die geforderten Unterlagen abzugeben. Nachdem man mich ca. 45 Min.auf dem Flur hat warten lassen, bin ich fast ausgeflippt, habe meinen Mann angerufen und ihm telefonisch mitgeteilt, dass ich jetzt entweder den WDR oder RTL anrufen werde, um denen mal zu erzählen, wie die Kindergeldkasse Leute schikaniert, teilweise sogar für dumm verkaufen will.
2 Min. nach diesem Telefonat, was anscheinend von einem der Angestellten mitgehört wurde ( ich habe ja auch laut genug gesprochen), wurde ich zu einem Sachbeabeiter hereingerufen. Es folgte ein wildes Getippe am PC, dann wurden Unterlagen und Mappen geholt und wild durchgeblättert. Eine viertel Std. später wurde ich zum nächsten Sachbearbeiter gebracht. Wieder wildes Geblätter in den Mappen. Dann der Spruch des Sachbearbeiters mehr zu sich selbst, als zu mir : Ach, da hat ja jemand…! Ende, der Satz wurde nicht zu Ende gesprochen. Dann wurde mir gesagt, ich hätte angeblich zu Unrecht Kindergeld erhalten und müsse nun ca. Euro 2.800 an die Kindergeldkasse zurückzahlen, da mein Ex-Mann seit dem so und so vielten der Kindergeldberechtigte gewesen sei. Ich erklärte, dass ich das Kindergeld an meine älteste Tochter weitergeleitet habe. Dies hatte sowohl meine älteste Tochter, sowie mein Ex-Mannschriftlich bestätigt. Man ignorierte meine Erklärungen und auch die Schriftstücke, die ich übrigens als Formular von Kindergeldkasse zugesendet bekommen hatte. Dann bekam ich noch gesagt, ich müsse die geforderten Euro 2.800 an die Kindergeldkasse zurückzahlen, diese würde das Geld dann an den Kindesvaterzahlen, da er ja jetzt Kindergeldberechtigter wäre, der müsse es an seine Tochter weiterleiten und die müsse es an mich zurückzahlen, weil sie das Geld von mir ja schon bekommen hätte!!! Da bin ich aufgestanden und habe gesagt, dass die Kindergeldkasse bezüglich dieser ganzen und ungeheuerlichen Sache, Post von unserem Anwalt bekommen würde und das ich mich auch an die Medien wenden würde, um diesen ganzen Schwachsinn publik zu machen. Am nächsten Tag( !!! ) haben wir Post von der Kindergeldkasse bekommen. In diesem Schreiben stand: Die Sache hat sich aufgeklärt. Es bestehen, seitens der Kindergeldkasse, keine Forderungen mehr an Sie!
Was war passiert? Irgendein Voll-Depp bei der Kindergeldkasse hat alle geforderten Unterlagen, nicht in der Mappe unserer ältesten Tochter, die jetzt unter eigener Kindergeldnr. geführt wurde abgeheftet, sondern bei den beiden anderen Kindern, die ja eine andere Kindergeldnr. haben.
Und was noch besser war: wir mussten nicht nur die Euro 2.800,- nicht zurückzahlen , sondern unsere älteste Tochter bekam auch noch fast Euro 3.000,- nachgezahlt, da die Kindergeldkasse die Kindergeldzahlungen irgendwann, bis zur Klärung der Angelegenheit, eingestellt hatte. Somit kann sich jeder ausrechnen, wie lange wir uns mit denen rumgeschlagen haben. Mir scheint langsam, dass ist die Taktik der Kindergeldkasse. Leute mürbe machen, bis man völlig genervt das Handtuch schmeißt und auf das Geld verzichtet, nur um seine Ruhe vor denen zu haben.
Ich kann nur raten, so wie Brigitte Sieg schon sagte: wenn alle Stricke reissen, sich einen Anwalt nehmen. Dann wird die Kindergeldkasse ganz schnell. Und ein Anwalt steht “jedem” zu. Geringverdiener bekommen nämlich Prozesskostenhilfe.

Und es kommt noch besser: meine mittlere Tochter ist seit 01.10.2009 in der Ausbildung. Ihr steht weiterhin Kindergeld zu. Das habe ich von einem Steuerberater ausrechnen lassen. Alle geforderten Unterlagen wieder an das “Kasperle-Theater” nach Bonn. Seit Nov. 2009 wieder kein Kindergeld bekommen. Ich warte jetzt noch eine Woche, ob doch noch Antwort oder endlich mal Kindergeld von denen kommt. Falls nicht, bin ich wieder in der Villemombler Str. Aber diesmal fahre ich mit meinem Auto gleich durch die Eingangstür.

Kommentar schreiben

Danke, daß Sie sich entschlossen haben einen Kommentar zu schreiben! Bitte beachten Sie, daß unsere Kommentare moderiert werden um zu verhindern, daß der Bonner Presseblog als Plattform zum Spammen missbraucht wird.

CAPTCHA-Bild